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Leo Grewenig am Bauhaus Weimar

„Meister – Schüler, Leo Grewenig am Bauhaus Weimar“ – Unter diesem Titel zeigt das Museum Bensheim vom 18. Mai bis 29. Juni 2014 eine Ausstellung, die das Werk Leo Grewenigs mit dem künstlerischen Umfeld in Beziehung setzt, das er als Student am Bauhaus vorfand und das seine Malerei stark und dauerhaft beeinflusst hat. Nur knapp ein Jahr, vom Herbst 1924 bis Sommer 1925, studiert Leo Grewenig am Bauhaus in Weimar. Aber diese kurze Zeit an der wichtigsten Ausbildungsstätte der Avantgarde im 20. Jahrhundert erlebt er so intensiv, dass sie sein Werk bis ins hohe Alter prägt. Geschätzt und gefördert von seinen berühmten Lehrern Wassily Kandinsky, Paul Klee, Laszlo Moholy-Nagy und Josef Albers zeigen sich die Einflüsse der Bauhaus-Lehre in seinen frühen gegenständlichen Bildern zunächst nur „versteckt“. Offen zutage treten sie in Grewenigs abstraktem Werk erst in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, in denen eine verstärkte „Wiederentdeckung“ des Bauhauses stattfindet. So ist Leo Grewenig 1968 mit 2 Bildern in der legendären Bauhaus-Ausstellung mit Werken von Lehrern und Schülern vertreten, die von Stuttgart aus ihren Weg um die ganze Welt machte. Die Ausstellung „Meister – Schüler, Leo Grewenig am Bauhaus Weimar“ setzt diese Tradition fort und zeigt – parallel zum Hessentag – im Museum Bensheim Arbeiten von Leo Grewenig zusammen mit Original-Grafiken der Bauhaus-Meister Kandinsky, Klee und Feininger. Die Originale sind eingebettet in größere Foto-Reproduktionen, in denen die Architektur, die Werkstätten und der Unterricht am Bauhaus in Weimar um 1925/26 lebendig werden.